Steuerberater Hendricks

Existenzgründung

Die Gründung einer selbständigen Existenz ist eine der entscheidenden Phasen im Leben. Die gründliche Vorbereitung und umfängliche Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen kann bereits frühzeitig über finanziellen Erfolg oder baldige Ernüchterung entscheiden.

Ersparen Sie sich teure Erfahrungen durch einen vertrauensvollen Partner an Ihrer Seite.

Meine Leistung

Ich begleite Sie in dieser entscheidenden Phase. Ich unterstütze Sie bei der Kommunikation mit Geschäftspartnern, Kapitalgebern und Arbeitsamt (im Rahmen des nach RBerG zulässigen).

Gerne erstelle oder überprüfe und bestätige ich auch für Sie einen Business Case anläßlich Ihrer Gründung.

Informationen


Die Bewilligung eines Existenzgründerzuschusses durch das Arbeitsamt ist von der Erstellung und Bestätigung eines tragfähigen Geschäftsplanes abhängig.

In vielen Fällen ist mein Honorar dafür zuschußfähig.
Fragen Sie mich.

Referenzen auf Anfrage.



Sie haben eine - zunächst vielleicht nur vage umrissene - Geschäftsidee und möchten einen Weg zur Umsetzung Ihrer Visionen beschreiben? Oder tragen Sie sich mit dem Gedanken, Unternehmensteile auszugründen, oder wollen Sie in ein bestehendes Unternehmen eintreten? Vielleicht steht aber auch die Unternehmensnachfolge ins Haus? Ganz gleich, welches Neuland Sie betreten wollen oder welche Änderungen in Ihrem unternehmerischen Tun anstehen: Die Tragfähigkeit der neu zu betretenden "Brücke zum Erfolg" muss mit Hilfe eines detaillierten Plans untersucht werden. Dabei gilt es, Ihre Ideen anschaulich darzulegen und den Werdegang des Produkts/der Dienstleistung von Beginn der Aufbau-/Entwicklungsphase bis hin zur Marktfähigkeit zu dokumentieren.

Business Planning und Business Plan

Letzteres ist Aufgabe des Business Plannings. Im Business Planning plane ich zusammen mit Ihnen die qualitativen und die dann daraus folgenden quantitativen Zielgrößen Ihres Vorhabens für einige Jahre voraus und dokumentieren diese "Vorausgedanken" in einem Business Plan. Ein Business Plan hilft Ihnen auch, Ihre eigenen Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken vor Augen zu führen. Der Business Plan ist das Herzstück Ihrer Unternehmensplanung. Alle relevanten Daten über Ihr Produkt und Ihr Unternehmen tragen Sie hier zur Vorbereitung der Unternehmensgründung zusammen.

Ihre Zielfragen

Im Mittelpunkt der zusammen mit Ihrem Steuerberater zu leistenden Vorarbeiten zum Business Plan sollen folgende Fragen stehen: Wie kann die Geschäftsidee oder das neue Vorhaben einfach und überzeugend beschrieben werden? Welche neuen Märkte und Zielkunden erschließen sich und welchen Nutzen haben alle Beteiligten? Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Business Plan nur als ein Annäherungsprozess verstanden werden kann, den Sie aber bei richtiger Vorgehensweise und zusammen mit Ihrem Steuerberater optimieren können.

Unsere Zusammenarbeit

Im Detail empfiehlt sich folgende mit mir koordinierte Vorgehensweise:

Erster Schritt (Phase 1): Stellen Sie zunächst die Idee, das Vorhaben, das Produkt oder die Dienstleistung und die Zielgruppe vor. Charakterisieren Sie hier das Produkt/die Idee nach der genauen Definition unter Berücksichtigung folgender Fragen: Warum wird das Produkt erfolgreich? Wer gehört zum potenziellen Kundenkreis? Ich/wir wird/werden Sie hier hinsichtlich Standortwahl, Risiken, Konkurrenz usw. beraten. Erläutern Sie mir/uns gegenüber, wie Sie sich von Ihren Mitstreitern absetzen wollen. Denn das werden Sie auch vor den Kreditgebern darlegen müssen.

Zweiter Schritt (Phase 2): Als Ihr Unternehmensberater unterstütze ich Sie außerdem in der richtigen Formulierung des Business Plans. Denn wer Kapitalgeber dazu bewegen will, ein Projekt zu finanzieren oder mit Zuschüssen zu unterstützen, muss - wie Sie wissen - ein gut durchdachtes Konzept vorlegen. Im Anschluss an dieses "Brainstorming" werde wir mit der eigentlichen Erstellung des Business Plans beginnen. In dieser Phase 2 formulieren wir gemeinsam die in Phase 1 entwickelte unternehmerische Idee aus, detaillieren und korrigieren sie gegebenenfalls. Dabei verzichten wir auf komplexe Annahmen, auf Produkte, deren Nutzen nicht erklärbar ist, oder auf Darlegungen in schwer zugänglicher Sprache.

Dritter Schritt (Phase 3): Schließlich erstelle ich/wir einen Zeitplan und eine für Sie hilfreiche "To-Do-Liste".

Stetige Anpassungen

Die Erstellung eines Business Plans ist dabei kein einmaliger Prozess. Business Planning ist ein ständig revolvierendes Verfahren; der Business Plan ist keine Gebrauchsanleitung, die exakt zu verfolgen ist bzw. den das neue Produkt/die Geschäftsidee oder der Unternehmensnachfolger erfüllen muss. Entscheidend ist vielmehr, die Abweichungen zwischen Soll und Ist zu analysieren, um den Business Plan fortlaufend zu verfeinern. Ich/wir passen daher den Business Plan regelmäßig dem veränderten Marktumfeld an und lassen neu gewonnene Erkenntnisse einfließen. So werde ich/werden wir als Ihr Steuerberater nach fortschreitender Etablierung die Voraussagen im Business Plan mit der tatsächlichen Entwicklung vergleichen und ggf. revidieren.

Executive Summary

Besonders wichtig dabei ist ein knappes, aussagekräftiges "Executive Summary". Es handelt sich hier um eine komprimierte Darstellung Ihres neuen Vorhabens, das das Interesse des Lesers fesseln soll und das Projekt "auf den Punkt" bringt. Zu viele technische Details werden wir dabei zu Gunsten einer klaren Darstellung der Wettbewerbsvorteile, der wirtschaftlichen Chancen, der Marktsituation und der zukünftigen Unternehmensaufgaben vermeiden. Der Erfolg Ihres Vorhabens muss mit dem "gesunden Menschenverstand" nachvollziehbar sein. Da sich ein Business Plan an Entscheidungsträger mit einem kaufmännischen Erfahrungshintergrund richtet, bin ich/sind wir Steuerberater der geeignete "Testleser". Sollte ich/wir die Produktidee nicht auf Anhieb verstehen, wird es auch der Adressat schwer haben, sich davon positiv zu überzeugen. Im Einzelfall kann es auch sinnvoll sein, ein Organigramm über die geplanten Aktionsbereiche zu erstellen. Von Nutzen ist auch ein Ablaufdiagramm, mit dem einzelne Arbeitsabläufe beschrieben werden. Ihr Steuerberater berät Sie hier in den wichtigsten Punkten dieses "Business Plans in Kurzform" und zeigt Ihnen auf, welche Leitfragen in der Executive Summary beantwortet werden müssen. So hat Ihr Business Plan bei Kapitalgebern mehr Erfolg!

Ihre detaillierte Finanzplanung

Des Weiteren werden iwir eine Finanzplanung für die ersten Jahre ausarbeiten und hierbei alle nötigen Investitionen auflisten. Anhand eines von mir/uns ausgearbeiteten Rentabilitätsplans können Sie feststellen, wie sich Kosten und Erträge entwickeln und wann mit einem Gewinn gerechnet werden kann.

Was auch immer Ihre unternehmerischen Absichten sind: Ein guter Business Plan unterstützt Sie bei der Beschreibung Ihres Vorhabens und der strukturierten Planung. Ein Business Plan ist Pflicht und keine Kür.

Nachfolgendes Muster mit Checkliste soll Ihnen als roter Faden für die Vorbereitung auf die erfolgreiche Kreditbeschaffung bzw. ein erfolgreiches Gewinnen von Geschäftspartnern für Ihre Innovationen gemeinsam mit mir dienen. Die Checkliste ersetzt nicht die individuelle Beratung. Ich berate Sie kompetent und umfassend auf dem Weg von Ihrer ursprünglichen Idee zu einem marktfähigen Produkt - und damit zu einem für Sie erfolgreichen Unternehmen. In einem Gespräch sollten wir die Details besprechen.

Checkliste Business Plan

Form und Darstellung
prägnante Formulierung? durchgängiges, einheitliches Layout? Steht am Anfang eine aussagekräftige Executive Summary und vermag diese den Leser zu überzeugen? alle folgenden Punkte angesprochen: Know-how, kaufmännisches und technisches Wissen der Unternehmensgründer, Funktion der Gesellschafter für das Unternehmen, Produktidee, Markt, Marketing, Umsätze, Renditen und Finanzbedarf? Passt die Rechtsform des Unternehmens zu dem Gründungsvorhaben? Darstellungen sachlich neutral und nicht zu verkaufsorientiert? Deckblatt und Inhaltsverzeichnis erstellt?

Organisation
alle bedeutsamen Unternehmensbereiche berücksichtigt? alle Informationen, die zur Unternehmensführung wichtig sind, dargestellt? Verantwortung über die neuen Unternehmensbereiche geklärt? Trägt die Organisation die Auswirkungen des neuen Geschäftsfeldes mit oder gibt es Engpässe? Personalplanung bedacht?

Planung
Haben Sie eine aussagekräftige Finanzplanung? Finanzbedarf vollständig ermittelt und die Finanzierung des Mittelbedarfs möglich/plausibel?

Darstellung des neuen Produktes/Geschäftsfeldes
Idee/das Geschäft verständlich dargestellt? Definition der qualitativen Eigenschaften des neuen Produkts/der Geschäftsstrategie, so dass Dritte den Markterfolg einschätzen können? Geschäftsfelder sinnvoll und vollständig eingeteilt? Gebrauchstauglichkeit des Produkts für den Nutzer und dessen Bedürfnisstruktur dargestellt? Ergibt sich aus der Darstellung ein plausibler Kundennutzen? Weiterentwicklung der Produkte sinnvoll dargestellt? Zielgruppe(n) zutreffend dargestellt?

Markt und Mitanbieter
wesentliche Konkurrenzprodukte recherchiert? Entwicklung der Branche angemessen wiedergegeben?

Marketing
Preise, Zielgruppe(n) und Produkt(e) aufeinander abgestimmt? Markteintrittsstrategie plausibel wiedergegeben? welche Vertriebswege wurden gewählt und sind diese durchführbar? Wurden der Zielgruppe und dem Produkt entsprechende geeignete Werbemittel entwickelt? angestrebte Verkaufszahlen realisierbar?